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KURS - Albanien

Eine Wohnmobilreise durch den unbekannten Balkan


Der Titel dieser ungewöhnlichen Wohnmobilreise ist das Programm: von Kroatien über Ungarn, Rumänien und Serbien geht es nach Albanien - K-U-R-S Albanien!

Slowenien: Von unserem Treffpunkt im schönen Bled, geht es an Ljubljana vorbei sogleich nach Zagreb, Hauptstadt Kroatiens.

Kroatien: wir erkunden den unbekannten Nordosten des beliebten Ferienlandes mit waldreichen Landschaften abseits der Touristenströme.

Ungarn: mit welch köstlichen Weinen internationaler Provenienz und kultivierten Thermalbädern wartet der mild-hügelige Süden des Magyaren-Staates auf!

Rumänien: das wunderbar restaurierte Temeschwar (Timisoara) ist der Auftakt zur Fahrt durch das bergige, erzreiche Banat, das Land der Donauschwaben, zum gewaltigen Donaudurchbruch "Eisernes Tor" bei Orsova. Von dort aus geht es durch den Osten Serbiens zur uralten Siedlungsstadt Skopje, Hauptstadt Mazedoniens. Der Mavrovo Nationalpark ist Teil unserer Reise durch Mazedonien von Nord nach Süd.

Mit dem Ohrid-See erreichen wir Albanien und nehmen uns Zeit für Landschaft, Land und Leute im geheimnisvollen Land der Skipetaren. Berge und romantische Dörfer, die quirlige Hauptstadt Tirana, der enorme Skutari-See, den sich Albanien und Montenegro teilen. Albaniens traumhafte Küste ist ein Genuss der Sinne, gekrönt von der Fahrt über den berühmten Llogara-Pass. Ausklang der Reise im griechischen Igoumenitsa mit der Möglichkeit von dort mit der Fähre nach Venedig zu fahren - Camping on Board. Abschluss einer unvergesslichen Reise durch den unbekannten Balkan!

Reiseleitung · Renate Leonhards
neu im Programm

Reisetermin

Mittwoch, 18. April 2018
Treffen in Bled, Slowenien

2.500 km durch den östlichen Balkan

Dienstag, 15. Mai 2018
Ende in Igoumenitsa, Griechenland

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person1.480,- €

Einzelfahrerzuschlag540,- €

Reiseleistungen

  • Deutscher Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug begleitet

  • Alle Übernachtungsgebühren incl. Strom, wenn vorhanden

  • Führungen in:
    Kroatien: Zagreb
    Rumänien: Temeschwar (Timisoara)
    Mazedonien: Skopje
    Albanien: Tirana und Berat

  • Bootstouren: Donaudurchbruch und Skutari-See

  • 1 Ausflug mit Weinprobe

  • 2 weitere Ausflüge

  • 5 Gruppenessen, teils landestypisch

  • Straßenkarte: Balkan

  • Road-Book mit detaillierter Streckenbeschreibung

1. Tag Anreise nach Bled (Slowenien)
Beginn der Reise im anmutigen Luftkurort Bled, Slowenien, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Geschützt am Fuße der Julischen Alpen gelegen entwickelte der kleine Ort am Gletschersee schon im 19. Jahrhundert eine Badeund Gesundheitskultur. Die mittelalterliche Burg blickt von hohen Felsen auf den See mit der kleinen Insel hinab. Die Marienkirche auf der Insel hat etwas Besonderes: 99 Stufen, die ein Bräutigam seine Braut zum Liebesbeweis hinauftragen muss und die Wunschglocke über dem Altar, deren Geläut oft über den See schallt!

2. Tag Bled – Zagreb (Kroatien)
Auf dem Weg nach Kroatien, der Einfachheit halber per Autobahn, passieren wir Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens. Dann der problemlose Grenzübergang nach Kroatien - und nach nur 15km erreichen wir Zagreb, die Hauptstadt des Balkan- Staates. Ein unbekanntes Juwel im Norden Kroatiens!

3. Tag Zagreb
Stadtbesichtigung; die roten Ziegeldächer der Altstadt, der urige Blumen- und Bauernmarkt zu Füßen der berühmten Kathedrale, grüne Parks und prächtige Paläste. Die mittelalterliche Fußgängerzone mit Cafés und kleinen Restaurants bietet Gelegenheit für einen Kroatischen Imbiss.

4. Tag Zagreb – Papuk Nationalpark
Auf nach Osten! Hinter Zagreb verlassen wir die Autobahn und folgen den kleinen ordentlichen Straßen durchs ursprünglich-hügelige Hinterland zum Papuk-Naturpark. Abseits der Touristenströme erlebt der Reisende den waldreichen Nordosten des Landes. Weinbaugebiete verbinden Kroatien mit Ungarn. Im neuen, einfachen Camp des Nationalparks verbringen wir zwei Nächte.

5. Tag Papuk Nationalpark
Mit dem Bus und zu Fuß erkunden wir den UNESCO-Geopark und seine wald- und weinreiche Umgebung.

6. Tag Papuk Nationalpark – Harkany (Ungarn)
Nur ein Katzensprung trennt uns von Ungarn – das gibt Zeit für die Bischofsstadt Pozega mit dem berühmten Zentralplatz. Ein weiterer Halt lohnt im historischen Nasice, mit dem kleinen Schloss Pejacevic. Der Grenzfluss Drau bildet die Grenze zu Ungarn. Wir stehen an einem Thermalbad im Weinbaugebiet Villany.

7. Tag Weintour Villany
Werden die Weine aus dem "Bordeaux des Ostens" ihrem international hervorragenden Ruf gerecht? Wir werden es testen! Einst siedelte Kaiserin Maria Theresia hier die Donauschwaben an, die die Kunst des Weinbaus und eigene Rebsorten mitbrachten.

8. Tag Harkany – Thermalbad
Verweiltag, den man zu einem geruhsamen Aufenthalt im Thermalbad nutzen kann.

9. Tag Harkany - Mako
Es geht auf guten neuen Straßen durchs Land der Donauschwaben nach Szeged, im Dreiländereck Ungarn-Serbien-Rumänien.. Übernachtung in Mako bei Szeged, an der rumänischen Grenze.

10. Tag Mako – Temeschwar (Rumänien)
Wir passieren die innereuropäische Grenze von Ungarn nach Rumänien und komen nach Temeschwar, die traditionsreiche Hauptstadt des Banat.

11. Tag Temeschwar (Timisoara)
Besichtigung der Universitätsstadt mit herrlichen barocken Gebäuden – zukünftige Kulturhauptstadt Europas 2021.

12. Tag Temeschwar – Orsova
Von Temeschwar wenden wir uns Richtung Süden in die Westkarpaten. In Reschitz wurden einst Dampflokomotiven gebaut, die nun in einem Freilichtmuseum zu besichtigen sind. Durch hügeliges Bergland auf guter neuer Straße durchqueren

13. Tag Donaudurchbruch "Eisernes Tor"
Ausflug zum spektakulären Donau-Durchbruchstal, dem Eisernen Tor. Auf 200m Breite wird hier der mächtige Fluss von hohen Felsmauern eingezwängt, sodass er 50m tief ist.. Lotsen waren zum Passieren der Schiffe unabdingbar. Heute ist der Abschnitt durch die Staustufe eines Kraftwerks entschärft – aber nach wie vor absolut sehenswert. Mit Bus und Boot werden wir auf Erkundungstour gehen.

14. Tag Orsova – Pirot (Serbien)
Auf der anderen Flussseite ist bereits Serbien. Obwohl EU-Außengrenze ist der Grenzübertritt zügige. Weiter geht's auf Serbiens Straßen. Tagesziel ist Pirot, seit 1887 Haltestelle des legendären Orientexpress. Eine Stück weit begleitet uns noch die Donau, dann geht es zwischen Hügeln und Tälern dahin. Pirot ist bekannt für die Herstellung und den Handel mit Wollprodukten, speziell Kelims und Keramik. Eine weitere Spezialität ist der runde, gelbe Kaschkaval-Käse.

15. Tag Pirot – Skopje (Mazedonien)
Auf unserem Weg nach Süden erklimmen wir das südostserbische Bergland. Ganz oben auf einer weiten Hochebene, leuchtet der Vlasinasee mit seinen schwimmenden Inseln. Ein perfekter Rastplatz! Wir rollen auf guter Straße wieder bergab und nehmen dann die Autobahn nach Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens.

16. Tag Skopje
Die Besichtigung von Skopje steht auf dem Tagesprogramm. Über 2.000 Jahre Siedlungsgeschichte haben im Stadtgebiet ihre Spuren hinterlassen. Bis heute ist Skopje auch das kulturelle Zentrum Mazedoniens, Schmelztiegel von Nationen und Religionen. Der Fluss Vardar durchströmt die Stadt, und der Berg Vodno überragt sie mit einer Höhe von über 1.000m. Von hier bietet sich ein weiter Ausblick auf das Balkan- Gebirge und Skopje, Geburtsstadt von Mutter Teresa.

17. Tag Skopje – Ohrid-See
Auf der Autobahn geht es zügig gen Westen, dabei passieren wir Tetovo mit der berühmten Bunten Moschee. Dann fahren wir parallel zum Balkangebirge nach Süden und durchqueren den Mavrovo Nationalpark, Heimat von Wölfen, Luchsen und Braunbären, überragt vom nahezu 3.000m hohen Berg Korab.
Abstecher zum Kloster des heiligen Johann Bigorski. Tagesziel ist der Ohridsee;.hier stehen wir auf einem kleinen, familiären Campingplatz auf 700m, direkt am See.

18. Tag Ohridsee
Erkundung von Ohrid mit Festung, gut erhaltener Altstadt und die Umgebung des Millionen Jahre alten 150m tiefen See – UNESCO Welterbe. Unglaubliche 365 Kirchen und Kapellen nennt Ohrid sein eigen! Wir werden sicherlich nicht alle besichtigen ...

19. Tag Ohridsee – Tirana (Albanien)
Mit dem Ohridsee verlassen wir das gastliche Mazedonien, mit seinen freundlichen Menschen und erreichen Albanien, das Land der Steinadler. Karl May für die Deutschen, Lord Byron für die Engländer - diese Schriftsteller haben das damalige Bild von Albanien, vom Land der Skipetaren, für ihre Leser geprägt. Durch Feld und Wald, Höhen und Tiefen erreichen wir die quirlige Hauptstadt Tirana.

20. Tag Tirana
Stadtbesichtigung. Die Gegend um Tirana ist schon seit Urzeiten bewohnt – aber erst seit 1920 mit der Ernennung zur Hauptstadt gewinnt Tirana an Bedeutung. Mutige Farb- und Musterkompositionen erstaunen an alten Plattenbauten. Mittelpunkt ist der Skanderbeg-Platz mit der Reiterstatue des albanischen Nationalhelden Skanderbeg.

21. Tag Tirana – Skutari See
Nächstes Ziel ist der Skutari-(Shkodra)-See. Es ist eine kurze Etappe mit Zeit für einen kleinen Abstecher in die schroffen Berge zur mittelalterlichen Festung Kruja.

22. Tag Skutari-See
Der Skutarisee ist neben dem Gardasee der größte See Südeuropas. Auf einem Ausflug erkunden wir den See und dessen Umgebung.

23. Tag Skutari-See – Berat & Besichtigung Berat
Es geht nach Süden zur Hafenstadt Durres. Dann kommt Berat, die viel besungene Stadt der 1.000 Fenster. Die gleichsam abgezirkelt übereinander gebauten mittelalterlichen Häuser mit den schmalen Fenstern gaben Berat den schmückenden Beinamen. UNESCO – Weltkulturerbe! Eine Festungsanlage thront über der Altstadt. Nach getaner Besichtigung erwartet uns ein liebevoll zubereitetes Abendessen.

24. Tag Berat – Vlora
Jetzt ruft das Meer! Eine kleine Straße bringt uns nach Vlora und damit an die Küste. Nette albanische Restaurants laden am Wegesrand zur Einkehr ein! Vlora liegt an der Straße von Otranto, der schmalsten Stelle der Adria. Erstaunlich breite Straßen – eine neue Strandpromenade und ein Hafen, in dem auch kleine Kreuzfahrtschiffe ankern. Übernachtung südlich des Ortes an der geschützten Bucht von Vlora.

25. Tag Vlora – Himare
Von der Vlora-Bucht an geht's auf der Küstenstraße nach Himare. Höhepunkt der kurzen Strecke ist die Straße hinauf zum Llogarapass. Inzwischen asphaltiert steigt sie vom Meeresspiegel hinauf bis auf 1.000m Höhe – die Ausblicke sind wahrlich atemberaubend: Sandstrände zwischen steilen Klippen, in der Ferne die Insel Korfu und grün-türkis schimmernde Mittelmeer. Unser Campingplatz liegt direkt am Strand.

26. Tag Himare – Igoumenitsa (Griechenland)
Unsere letzte Albanische Etappe wartet mit einem UNESCO-Weltkulturerbe auf: der Archäologische Landschaftspark Butrint mit zahlreichen antiken Monumenten aus griechischer und römischer Zeit. Butrint ist die Inkarnation eines archäologischen Traums, eine gewaltige Ausgrabungsstätte aus zahlreichen Epochen.
Hinter Butrint geht's mit einer winzige Fähren und ein paar Kilometer holpriger Straße zur Grenze nach Griechenland. Wir erreichen Igoumenitsa mit einem Campingplatz am Strand.

27. Tag Igoumenitsa
„Chillen“ am Meer. Wir lassen die Reise noch einmal Revue passieren.

28. Tag Igoumenitsa – Venedig
Unsere Reise endet am Hafen von Igoumenitsa: frühmorgens legt die Fähre nach Venedig ab.

Wer möchte kann noch einige sonnige Tage im schönen Griechenland verbringen und eine spätere Fähre nehmen oder auf dem Landweg nach Hause fahren.

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