Zu den Traumstraßen der Welt

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We have only German-language motorhome tours in the program. Our tour guides and most travel participants also speak English.
You can join on our tours but: all documents and the briefing is in German. We have many tour participants from European countries and some from the United States, Canada, South Africa, Australia & New Zealand - most of them understood German.

Schluchten des Balkans

Durch die Schluchten des wilden Balkans


Die Zeit ist reif für das Erkunden der neuen Balkanstaaten per Reisemobil. Keine Visa, keine Permits - dafür jede Menge Freiheiten und Abenteuer in wunderschönen Landschaften. Die Fahretappen, die uns häufig über Gebirgsstrecken führen, sind kurvenreich und teilweise relativ eng, belohnt werden wir durch wunderschöne Ausblicke.
Wir sehen wunderbare Bergseen, Schluchten und Canyons, machen Abstecher an die Mittelmeerküste und werden staunen über hier kaum bekannte Naturschönheiten. Auch kulturelle Highlights kommen nicht zu kurz, Städten wie Sarajewo und Mostar sowie pittoresken Dörfern unterwegs statten wir einen Besuch ab. Lernen Sie Land und Leute und die Wildheit Südosteuropas fernab der touristischen Routen kennen.

neu im Programm

Reisetermin

Freitag, 10. September 2021
Start in Plitvice / Kroatien

2.500 Kilometer Balkan

Freitag, 8. Oktober 2021
Reiseende in Meteora / Griechenland

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person2.050,- €

Einzelfahrerzuschlag820,- €

Reiseleistungen

  • 28 Übernachtungsgebühren

  • mind. 6 x landestypische Essen

  • Diverse Stadtexkursionen (u.a. Mostar und Sarajewo, ethnische Dörfer)

  • Wanderungen und diverse landeskundliche Exkursionen

  • Eintritt gemäß Programm

  • Mind. zwei Bootsausflüge

  • 2 x Folklore

  • Deutschsprachiger Reiseleiter sowie weitere Begleiter

  • Landkarten Balkanländer

  • Rudimentäres Roadbook mit Daten fürs Navi

  • Sicherungsschein (Insolvenz-Versicherung)

Pioniertour

Bei dieser Reise handelt es sich um eine Pioniertour. Zudem ist die Pandemie noch nicht ganz überwunden. So kann es sein, dass geplante Streckenverläufe zum Teil größere Abweichungen durch externe Ereignisse (politisch, wetterbedingt, Baumaßnahmen usw.) erfährt. Wir haben es immer wieder mit schlechten Straßenabschnitten und vor allem sehr engen Straßenführungen zu tun.
Wie der Titel der Reise schon verrät, sind wir meist in gebirgiger Landschaft unterwegs. Es gibt Strecken, die ohne Leitplanken oder sonstige Warnbeschilderung auskommen. Je größer das Fahrzeug ist, umso anspruchsvoller wird es sein, diese Tour zu fahren. Allerdings sind ja auch einheimische LKW und Busse auf diesen Straßen und Wegen unterwegs.
Ihr Fahrzeug muss über einen gewissen Grad an Autarkie verfügen. Wir stehen einige Mal ohne jegliche Campinginfrastruktur. Belohnt werden wir mit Einsamkeit und Urtümlichkeit des Balkans, wie wir es im westlichen Europa kaum mehr erleben können.
Die Reiseroute wurde nach touristisch und landeskundlich interessanten Gesichtspunkten ausgearbeitet. Sie orientiert sich hierbei an den Sehenswürdigkeiten, Versorgungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, sowie an der Befahrbarkeit mit handelsüblichen Wohnmobilen.

1. Woche Auftakt, Bosnien und Herzegowina
Die Anreise lässt sich über die Alpen oder am schnellsten über die EU-Staaten Österreich und Slowenien bis Kroatien gestalten. Vor Tourstart bietet sich auch ein eher touristisch geprägter Badeaufenthalt an der nahen kroatischen Mittelmeerküste an. Wildes Campen ist in Kroatien aber nicht erlaubt.
Treffpunkt ist ein Campingplatz oberhalb der Plitvicer Seen. Es lohnt sich, 1-2 Tage vorher anzureisen und den Nationalpark mit seiner einmaligen Landschaft aus unzähligen Seen und Wasserfällen zu erkunden.
Bosnien und Herzegowina
Wir verlassen die Europäische Union – das Abenteuer kann beginnen. In Bosnien und Herzegowina steht gleich die erste von noch vielen kurvigen Fahretappen an. Über Bihac folgen wir dem Lauf des Flusses Una und erreichen bald den gleichnamigen Nationalpark. Ein Stopp lohnt sich: wunderbare Wasserfälle, glasklares Wasser, urige Restaurants und nur wenige Touristen. Auf Nebenstrecken durch einsames und weites bosnisches Land erreichen wir die das pittoreske Jajce mit Wasserläufen, Festung und Restaurants. Auf dem Weg nach Mostar fahren wir durch dünn besiedeltes Gebiet. Nach durchaus anstrengenden Fahretappen verweilen wir einen Tag in Mostar. Seine Altstadt und die wieder aufgebaute Brücke sind UNESCO-Welterbe und absolut sehenswert.
Der Streckenabschnitt zwischen Mostar und Sarajewo führt durch Ebenen, sanfte Berge, Wiesen und Wälder. Die Weite und Freiheit ist es, nach der wir im dicht besiedelten Westen Europas so lange gedürstet haben: Stehen, Genießen und Nächtigen in der Natur mit einmaligen Aussichten fernab von Touristenrummel und Einschränkungen für Reisemobilisten.
Sarajewo ist bald erreicht, welch ein - wenn auch schöner - Kontrast zur gerade noch erlebten Einsamkeit. Die bosnische Hauptstadt bekommt es für einen Tag mit uns zu tun – beide Seiten dürften es nicht bereuen. Die Altstadt versprüht mit Basar und Moscheen orientalisches Flair – wir sind mitten im Südosten Europas.

2. Woche Serbien und Montenegro
Die nächsten Tagesetappen folgen Flussläufen und schlängeln sich durch dichte Nadelwälder, bis zum in Südserbien gelegenen Nationalpark Tara und seinem Juwel, dem tiefblauen See Zaovine. Wir erwandern zu Fuß und zu Wasser die Canyon- und Fjordlandschaft der Tara bis zu den Ufern des Flusses Drina.
Eine weitere Naturschönheit Serbiens, Naturreservat Uvac, ist nur auf anspruchsvollen Strecken zu erreichen und so vor Bus- und Massentourismus sicher. Das gilt auch für einige Stellen im Naturreservat Uvac. Der Fluss hat sich tief in engen Mäandern in die Landschaft gearbeitet – der tolle Anblick entschädigt für die Mühen von Auto und Mensch auf dem Weg dahin. Wir machen uns via Geländewagen auf den Weg dahin, falls dies mit den eigenen Reisemobilen nicht möglich ist.
Nach einem Besuch der einstigen osmanischen Handelsstadt Novi Pazar verlassen wir Serbien und erreichen den kleinen Balkanstaat Montenegro, der es für uns aber in sich hat.
Wir passieren die nördlichen Wintersportgebiete und folgen schließlich den Läufen der Flüsse Lim und Tara. Zwischen den steil abfallenden Felswänden des Tara Canyons wirken unsere Fahrzeuge wie Spielzeug. Entlang der türkisblauen Tara fahren wir bis Zabliak durch eine atemberaubende Naturlandschaft. Wer möchte, kann wilde Wassersportarten betreiben oder auf spektakulären Wanderwegen unterwegs sein.
Bald steuern wir unsere Fahrzeuge auf der Durmitor- Panoramastraße durch die alpinen Welten des gleichnamigen Nationalparks. Auf dem Weg zur Bucht von Kotor gibt es viel zu sehen. Abstecher in ethnische montenegrinische Dörfer und das in die Felsen des Precornica-Gebirge gebaute Kloster Ostrog sind absolut lohnenswerte Ziele genauso wie das mittelalterliche Kotor und der Küstenort Perast.
Unzählige enge Serpentinen führen uns an den fotogenen Crnojevic-Fluss und das Dörfchen Rijeka Crnojevica. So viel Schönheit ist nur dank ihrer Unbekanntheit bisher nicht überrannt worden.

3. Woche Montenegro und Albanien
Nach Montenegros Hauptstadt Podgorica reisen wir noch wenige Stunden im Land bis zur Grenze nach Albanien. Die Gebirgskette Vermosh ist das erste von vielen albanischen landschaftlichen Highlights – via Panoramastraße geht es tiefer und tiefer ins Land. Bei Skodra verweilen wir einige Zeit. Auch hier besteht die Möglichkeit sich einigen Aktivitäten wie Wandern, und Schwimmen zu widmen.
Der Abstecher ins Bergdorf Valbona führt uns in eine unbekannte paradiesisch schöne Welt der albanischen Alpen. Auf generell engen und kleinen Straßen durch eine schroffe und manchmal surreal wirkende Bergwelt arbeiten wir uns gen Süden vor. Meist nachmittags erreichen wir unsere Stellplätze. Einige davon liegen auch in der freien wilden und einsamen Natur. Einfach wild.
Märchenhaft schön gelegen ist Berat, das Dorf der Tausend Fenster, direkt entlang unserer Route gelegen. Wir sind im Süden Albaniens angelangt und gönnen uns eine Küstenrunde. Die antiken Stätten der römischen Thermen von Butrint, das blaue Auge, die größte Süßwasserquelle des Landes und natürlich etwas Zeit für Strand, Sand und Sonne direkt am Wasser - sicher wäre das Land der Skipetaren allein schon eine Reise wert.

4. Woche Nordmazedonien, Griechenland und Ausklang
Der größtenteils in Nordmazedonien gelegene Ohridsee ist unser letztes Etappenziel. Bis dahin gilt es, noch viele Kurven zu durchlenken und geduldig Pässe auf und ab zu klettern. Die Landschaft ist wie vom ersten Tag an immer abwechselnd, der Genuss und das Abenteuer der Strecke wie auf der gesamten Tour das Ziel. Am Ohrid, einem der größten Seen des Balkans, angekommen, lassen wir die Seele baumeln.
Der letzte Etappenabschnitt führt uns raus aus Nordmazedonien und noch einmal durch eine wilde Gebirgsstrecke und Seenlandschaft bis nach Kalambaka. Die dort gelegenen, weltberühmten und in luftiger Höhe auf Sandsteinformationen errichteten Klöster, bilden einen tollen Rahmen um hier die Reise ausklingen zu lassen.

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