Zu den Traumstraßen der Welt

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Berlin - Peking

Abenteuerreise ins Reich der Mitte


Die Anreise erfolgt über das Baltikum. In Russland folgen wir dem Lauf der Wolga bis Astrakhan, der Scheide zwischen Orient und Okzident. Die Fahrt führt entlang der legendären Seidenstraßen-Handelsstädte Chiwa, Samarkand und Buchara. Über das Tienshan-Gebirge mit seinen Jurten und Pferdeherden gelangen wir nach China.

Im autonomen Gebiet Uigurien durchqueren wir fantastische Landschaften wie das Tarimbecken, tibetische Hochtäler und die Lössebene. Der Besuch der Städte Xi‘an, Luoyang, Pinjau und der krönende Abschluss, das Erreichen Pekings mit dem eigenen Reisemobil, lassen uns einen Traum wahrwerden.

Der Rückweg kann wahlweise in der kurzen Variante über die Mongolei, den Baikalsee, Sibirien, Ural, Ukraine und Polen oder mit fernöstlicher, wahrhaftig abenteuerlicher Verlängerung über Ostchina, Nordkorea, Wladiwostok und das Amurgebiet gestaltet werden. Von Wladiwostok aus sind wiederum wahlweise Abstecher nach Südkorea oder Japan möglich.

Besonders der Besuch Nordkoreas mit den eigenen Fahrzeugen dürfte eine einmalige Erfahrung sein. Der koreanische Teil ist Pionierfahrt und entsprechend anspruchsvoll. Seit 2018 arbeiten die Organisatoren an der Durchführung dieses Projektes. Beide Retourvarianten entlang des Baikalsees und Sibiriens bergen unvergessliche Erlebnisse.

Reisetermin

Samstag, 17. April 2021
Start in Berlin, Deutschland

15.000 km durch Osteuropa & Zentralasien

Freitag, 2. Juli 2021
Reiseende in Peking, China

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person7.490,- €

Einzelfahrerzuschlag3.740,- €

Reiseleistungen

  • Teilnehmertreffen (Februar 2021, ohne Verpflegung) und organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug auf der Reise begleitet

  • Begleitteams mit erfahrenen Länder-Guides, Übersetzern, Helfer ab Russland bis Peking

  • Serviceperson in Deutschland während der ganzen Reise für Betreuung un Abwicklung administrativer und logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)

  • alle Camping- & Übernachtungsgebühren (bei eventuellen Hotelpflichtübernachtungen in Großstädten sind die Zimmerpreise ausgenommen)

  • Visagebühren inklusive aller Einladungen

  • China-Reisepaket:
    Alle personenbezogenen Genehmigungen, Ausstellung der chinesischen Führerscheine, Fahrzeugzulassung und Nummernschilder, Bürgschaft für vorüberbegehende Fahrzeugeinfuhr, Streckengenehmigung Armee, Durchfahrtsgenehmigung Uigurien und andere autonome Gebiete, deutschsprachiger ständiger Reisebegleiter und lokale Guides, Eintrittsgelder für die Hauptsehenswürdigkeiten. Hotelübernachtungen (4 Sterne) für die Zeit in Xian und Peking

  • Diverse Theater/Showbesuche

  • Diverse Naturexkursionen und Wanderungen

  • Sonderexkursionen in Einrichtungen der Wirtschaft und Politik

  • Landeskundliche Expertenrunden/Exkursionen/Vorträge

  • Mindestens 10 x Stadtexkursionen mit allen Transfers

  • Mindestens 5 x sonstige Exkursionen mit allen Transfer

  • Diverse Eintritte in Museen und Sehenswürdigkeiten

  • Mind. 8 x landestypische Essen

  • Farewell-Dinner

  • Roadbook

  • Ausführliches Straßenkartenmaterial (Landkarten von Reise-KnowHow und falls vorhanden und nutzbar, ländereigene Atlanten) für alle Länder

  • Navigationsgerät mit meist routinefähigem Kartenmaterial

  • Örtliche Telefonkarten- und ggf. Handybesorgung und Einrichtung

  • Wechselstube on Bord

  • Sicherungsschein (Insolvenz-Versicherung)

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir sind als Botschafter des Caravanings für China und Europa unterwegs und fördern so wirksam das völkerverbindende Reiseformat.
  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.

Peking und dann?

Sie haben Ihr Ziel erreicht, sind die Strecke von Deutschland bis in die Hauptstadt Chinas mit dem eigenen Reisemobil gefahren und haben damit eines der größten Abenteuer Ihres Lebens hinter sich. Damit ist auch das offizielle Ende der Reise erreicht. Wir lassen Sie aber nicht alleine mit der Aufgabe, Ihr Fahrzeug wieder nach Hause zu verschiffen oder gar die Reise per Landweg zurück nach Europa fortzusetzen.

Verschiffung von Shanghai

Die schnellste Option ist die dreitägige Fahrt nach Shanghai und die dortige Verschiffung Ihres Fahrzeuges zurück nach Deutschland. Sie müssen mit einer Frachtrate von 80 – 130 Dollar pro m³ rechnen. Die genauen Kosten werden erst wenige Monat vor Abfahrt des Schiffes feststehen und hängen von externen Faktoren wie Frachtaufkommen, Ölpreis und Dollarkurs ab. Die Laufzeit des Schiffes wird voraussichtlich bei drei – sechs Wochen liegen.

Rückreise über die Mongolei

  • 3.980€ pro Person, bei 2 Personen im Reisemobil
    (Einzelfahrerzuschlag 1.990€)
  • 3. Juli bis 26. August 2021
  • ca. 11.000 Kilometer durch Mongolei & Russland

Rückreise über Nordkorea

  • 7.890€ pro Person, bei 2 Personen im Reisemobil
    (Einzelfahrerzuschlag 3.940€)
  • 3. Juli bis 20. September 2021
  • ca. 16.000 Kilometer durch Ostchina, Nordkorea & Russland

Riga, Russland, Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan (17. April – 22. Mai 2021)
Reisebeginn ist planmäßig der 17. April in Berlin. In drei Tagen geht es über Berlin, Warschau und Vilnius nach Riga. Einreise nach Russland ist am Folgetag. Im größten Land der Welt sind wir knapp 10 Tage unterwegs. Wir statten Moskau einen 2- Tages- Besuch ab, bevor wir auf stetigen Südostkurs bis zur Seidenstraße gehen.
Die Heldenstadt Wolgograd und die Fahrt entlang der Wolga sind die letzten Etappen im europäischen Abendland. Hinter Astrakhan, dem Brückenkopf zwischen Orient und Okzident, durchqueren wir das riesige Wolgadelta mit seinen unzähligen Flussarmen und finden uns bald im überwiegend auf asiatischem Boden gelegenen Kasachstan wieder. Karakalpakstan, die Gegend um den ehemaligen Aralsee, steht für die unendliche Weite und Einsamkeit der rauen Steppe. Wir sind längst auf der nördlichsten Route der legendären Seidenstraße angekommen. Die kasachischusbekische Grenze ist eine harte Nuss, die uns viel Geduld auf dem Weg ins Reich der Mitte abverlangt. Belohnt werden wir mit den schönsten Seidenstraßenstädten Chiva, Buchara und Samarkand – ein orientalisches Märchen aus 1001 Nacht. Nun fahren wir wieder der aufgehenden Sonne entgegen, Taschkent und das schöne Ferganatal sind unsere letzten usbekischen Stationen.
Wir klettern beständig auf neuer, mit Serpentinen gespickter Asphaltstraße in die kirgisische Hochgebirgswelt. Toktogulsee und malerische sattgrüne Hochebenentäler des Tien Shan, den Anden Mittelasiens, sind eine Wohltat fürs Auge. Am tiefsten Gebirgssee der Welt, dem wunderschönen Issyk Kul-See mit seinem tiefblauen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tien Shan spiegeln, tanken wir Kraft für das, was vor uns liegt. Die alte Karawanserei Taschrabat auf 3.300 Metern Höhe ist unsere letzte kirgisische Station. Einen Pferdeschnaps auf unsere Reise nach Peking!
Über den legendären Torugartpass verlassen wir die GUS und treten in einen neuen Kulturkreis ein.

China (23. Mai bis 02. Juli 2021)
Nach zweitägigem Einreiseprozedere, das aber hauptsächlich von dem Reiseleitungsteam abgewickelt wird, sind wir endlich in China. Wir bleiben für knapp 10 Tage in Uigurien und damit der legendären Handelsroute treu.
In Kashgar, einstiger Knotenpunkt der Seidenstraße und heute streng überwacht durch die chinesische Zentrale, stellen wir uns auf die Fahrt durch das bevölkerungsreichste Land der Welt ein. Zwischen den Hängen des nördlichen Himalaya und des Tarimbeckens arbeiten wir uns bis zur Trans-Taklamakan vor. Wir durchqueren die „Wüste ohne Wiederkehr“ auf schwimmendem Asphalt, einem der aufwändigsten Straßenbauprojekte Chinas. Dunhuang mit Mondsichelsee, riesigen Dünen und den berühmten Buddhagrotten sind unsere letzten Seidenstraßenhöhepunkte.
Es ist noch spürbar frisch, wenn wir die zwischen 2.000 und 4.000m gelegenen Hochtäler und tibetischen Weidegründe der Provinzen Gansu und Qinhai durchfahren. Auf den schier unendlichen Hochebenen ist zweifelsfrei genügend Platz für Tausende Yaks und eine verwegene Reisemobilgruppe. Der Weg durch die spektakuläre Bergwelt zeigt uns ein bisher unbekanntes China. Wir stehen auf Wiesen mit Edelweiß und Enzian überzogen, blicken auf fantastische Berglandschaften und begegnen immer wieder Menschen, die zuvor noch nie Ausländer gesehen haben.
Tief in China sind wir selbst zu Nomaden auf Zeit geworden. Ein erhebendes Gefühl von Freiheit und Abenteuer auf den Fährten von Marco Polo, immer entlang der sagenumwobenen Seidenstraße. Die Fahretappen auf den Kämmen der Terrassenfeldberge der Lössebene gehören zweifelsfrei zu den schönsten Reiseabschnitten der gesamten Tour.
Die alte Stadt Xian bildet bereits den östlichsten Punkt der Seidenstraße. Hier besichtigen wir unter anderem natürlich die weltberühmte Terrakotta-Armee und die größten Wasserspiele des Landes.
Bald stehen wir in Luoyang und staunen über die monumentalen Buddhastatuen der bekannten Longmengrotten und den Pagodenwald im Shaolinkloster.
Nach einer spektakulären Fahrt durch die Karstgebirgswelt hinter Shennong erreichen wir Pingyao mit seiner wunderschönen Altstadt. Nun trennt uns noch eine letzte Fahretappe von unserem Ziel – Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China.
Dann haben wir es geschafft und planmäßig die Hauptstadt des Reichs der Mitte erreicht, wo wir als Caravanpioniere und Ehrengäste gefeiert werden.
Jetzt stehen die Räder unserer Reisemobile erst Mal still und wir genießen nach dem Rummel die klassischen und besonderen Highlights der Stadt. Meeresfrüchtemarkt, Insektenmeile und Altstadt warten schon auf uns.
Von hier aus bereiten wir uns auf die Rückkehr über den Landweg vor. Wer nicht mehr so viel Zeit hat, wird zur Küste nach Shanghai geleitet um von dort aus sein Reisemobil in die Heimat zu verschiffen.

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