Zu den Traumstraßen der Welt

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We have only German-language motorhome tours in the program. Our tour guides and most travel participants also speak English.
You can join on our tours but: all documents and the briefing is in German. We have many tour participants from European countries and some from the United States, Canada, South Africa, Australia & New Zealand - most of them understood German.

Auf dem Landweg nach Australien

Mit dem Reisemobil quer durch Asien bis nach Darwin


Seit 2006 veranstaltet SeaBridge-Tours in Kooperation mit AbenteurOsten Wohnmobil-Fernreisen, die es vorher so noch nicht gegeben hat. Die Organisatoren haben dabei neue Maßstäbe gesetzt und Geschichte in der Reisemobiltouristik geschrieben. 2013 gelang es uns zum ersten Mal, Australien per Landweg im Rahmen einer geführten Reisemobiltour zu erreichen. Wir verfügen heute über einen großen Erfahrungsschatz und ein umfassendes Netzwerk von Beziehungen auf allen Kontinenten. Allein das Know-how zur Durchführung von Fernreiseprojekten auch unter politisch und logistisch schwierigen Bedingungen macht es uns erst möglich, eine derartige Wohnmobilexpedition zu realisieren. Der Schwerpunkt der Reise wird eindeutig auf dem Weg durch die asiatischen Länder liegen.

Wir haben alle Länder auf der geplanten Route bereits im Gruppenformat bereist, einzelne Regionen wie Südwestyunnan, Nordmyanmar, Kerala, Teile Ostindiens und Borneo verbleiben als Pionierstücke auf der anspruchsvollen Route. Weltweit hat sich die Infrastruktur für Reisemobilisten meist positiv entwickelt.

Die Versorgungslage ist viel besser geworden und nicht mehr mit der in früheren Jahren zu vergleichen. Zudem hat der technische Fortschritt besonders im Bereich der Kommunikation in fast allen Regionen der Welt Einzug gehalten und erleichtert das Organisieren der Reiselogistik in der Gruppe und erhöht somit auch die Sicherheit.

Reiseleitung · Konstantin Abert
Neu im Programm

Reisetermin

Donnerstag, 31. August 2017
Reisebeginn in Riga

11 Monate – 45.000 packende Kilometer

Dienstag, 31. Juli 2018
Reiseende in Australien

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person23.900,- €

Einzelfahrer auf Anfrage

Reiseleistungen

  • Dreitägiges Teilnehmerseminar (ohne Verpflegung) und organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise (April 2017)

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug auf der Reise begleitet

  • Begleitteams mit erfahrenen Länderguides, Übersetzer, Helfer ab Russland bis Timor

  • Serviceperson in Deutschland während der ganzen Reise für Betreuung und Abwicklung administrativer und logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)

  • alle Camping- und Stellplatzgebühren (bei eventuellen Hotelpflichtübernachtungen in Großstädten sind die Zimmerpreise ausgenommen)

  • China-Reisepaket: Alle personenbezogenen Genehmigungen, Ausstellung der chinesischen Führerscheine, Fahrzeugzulassung und Nummernschilder, Bürgschaft für vorübergehende Fahrzeugeinfuhr, Streckengenehmigung Armee, Durchfahrtsgenehmigung Uigurien und andere autonome Gebiete, deutschsprachiger ständiger Reisebegleiter und lokale Guides, Eintrittsgelder für die Hauptsehenswürdigkeiten

  • Indochina-Reisepaket: Alle Kautionen, Führerscheine und Zulassungen für Myanmar und Vietnam

  • diverse Theater/Showbesuche

  • diverse Naturexkursionen und Wanderungen

  • Sonderexkursionen in Einrichtungen der Wirtschaft und Politik

  • Landeskundliche Expertenrunden/Exkursionen/Vorträge

  • Mindestens 50 x Stadtexkursionen mit allen Transfers

  • Mindestens 25 x sonstige Exkursionen mit allen Transfers

  • diverse Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten

  • Mindestens 30 x landestypische Essen

  • Farewell Dinner

  • Road-Book

  • Ausführliches Straßenkartenmaterial (Landkarten von Reise-KnowHow und falls vorhanden und nutzbar, ländereigene Atlanten) für alle Länder

  • Tracks/Aufzeichnungen bzw. routingfähiges Kartenmaterial für Navigationsgeräte

  • Örtliche Telefonkarten- und ggf. Handybesorgung und Einrichtung

  • Wechselstube on Bord (sofern möglich)

  • Organisation aller Fähren ab Malaysia Organisation der Verschiffung ab Dili und Ankunft in Australien

  • Insolvenz-Versicherung

2017 ist Ihnen zu früh?

Wir planen diese Tour auch von August 2019 bis Juli 2020.

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Wir verbinden Völker mit einem einmaligen Reiseprojekt mit großem Wirkungsgrad.
  • Im Format der Gruppenreise sind wir einfach unschlagbar; Das Reisen durch die große unbekannte Welt ist so sicherer und vor allem viel schöner als alleine.

Russland, Kasachstan Usbekistan und Kirgistan (September 2017)
Reisebeginn ist planmäßig der 31. August in Riga; Einreise nach Russland ist am Folgetag. Im größten Land der Welt sind wir knapp 10 Tage unterwegs, ein adäquater Rahmen eines „Warmups“ für die großen Herausforderungen der nächsten spannenden Reisezeit. Wir statten Moskau einen 2-Tages-Besuch ab, bevor wir auf stetigen Südostkurs bis zur Seidenstraße gehen. Die Heldenstadt Wolgograd und die Fahrt entlang der Wolga sind die letzten Etappen im europäischen Abendland. Hinter Astrakhan, dem Brückenkopf zwischen Orient und Okzident, durchqueren wir das riesige Wolgadelta mit seinen unzähligen Flussarmen und finden uns bald im überwiegend auf asiatischem Boden gelegenen Kasachstan wieder. Karakalpakstan, die Gegend um den ehemaligen Aralsee, steht für die unendliche Weite und Einsamkeit der rauen Steppe. Wir sind längst auf der nördlichsten Route der legendären Seidenstraße angekommen. Die kasachischusbekische Grenze ist eine harte Nuss, die uns viel Geduld abverlangt. Ein Vorgeschmack auf viele weitere Momente der Asiendurchquerung, die nichts für ungeduldige Reisegefährten ist. Belohnt werden wir mit den schönsten Seidenstraßenstädten Chiwa, Buchara und Samarkand – ein orientalisches Märchen aus 1001 Nacht. Nun fahren wir wieder der aufgehenden Sonne entgegen, Taschkent und das schöne Ferganatal sind unsere letzten usbekischen Stationen. Wir klettern beständig auf neuer, mit Serpentinen gespickter Asphaltstraße in die kirgisische Hochgebirgswelt. Toktogulsee und malerische sattgrüne Hochebenentäler des Tien Shan, den Anden Mittelasiens, sind eine Wohltat fürs Auge. Am tiefsten Gebirgssee der Welt, dem wunderschönen Issyk Kul-See mit seinem tiefblauen und warmen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tien Shan spiegeln, Kraft tanken wir Ktaft für das, was vor uns liegt. So ruhig wird es so schnell nicht mehr werden. Die alte Karawanserei Taschrabat auf 3.300 Metern Höhe ist unsere letzte kirgisische Station. Einen Pferdeschnaps auf unsere nächsten 10 Monate! Über den legendären Turogatpass verlassen wir die GUS und treten in einen neuen Kulturkreis ein.

China (Oktober 2017)
Wir bleiben für 10 Tage in Uigurien und damit der legendären Handelsroute treu. In Kashgar, einstiger Knotenpunkt der Seidenstraße, stellen wir uns auf die Fahrt durch das bevölkerungsreichste Land der Welt ein. Zwischen den Hängen des nördlichen Himalaya und des Tarimbeckens arbeiten wir uns bis zur Trans-Taklamakan vor. Wir durchqueren die „Wüste ohne Wiederkehr“ auf schwimmenden Asphalt, einem der aufwändigsten Straßenbauprojekte Chinas. Dunhuang mit Mondsichelsee, riesigen Dünen und den berühmten Buddhagrotten sind unsere letzten Seidenstraßenhöhepunkte. Es ist höchste Zeit, Nordasien zu verlassen – der Herbst hält Einzug. So wird es schon spürbar frisch, wenn wir die zwischen 2.000-4.000m gelegenen Hochwüstentäler und tibetischen Weidegründe der Provinz Qinhai & Nordszechuan durchfahren. Auf den schier unendlichen Hochebenen ist zweifelsfrei genügend Platz für Tausende Yaks und eine verwegene Reisemobilgruppe. Die feurig scharfe Küche Szechuans ist wie die ganze Reise: Nichts für Feiglinge! Surreale Farbenspiele einer spektakulären Berg- Fluss- Wasserfall- und Seenwelt bei Djouzhaigou und Songpan erinnern an den Yellowstonepark – zweifelsfrei eine herausragende Naturschönheit. In der südwestlichen Provinz Szechuan sind der aus dem Roten Becken herausragende heilige Berg Emei Shan, der größte Buddha der Welt bei Leshan und das boomende Chengdu mit seinen Pandaparks weitere Highlights auf dem Weg durch das Reich der Mitte. Die Provinz Yuannan gilt nicht zu Unrecht als eine der landschaftlich und kulturell Schönsten Chinas. Wir reisen auf engen und atemberaubenden Straßen durch Terrassenlandschaften, geformt von Bauern in Jahrhunderten Handarbeit. Es fällt schwer, sich nicht in die romantischen historischen Städte Lijiang und Dali zu verlieben. Über die südöstlichen Ausläufer Tibets entlang der berühmten Tigerspruchschlucht verlassen wir ein zutiefst beeindruckendes Land.

Südl. Himalaya-Staaten Myanmar - Assam - Bhutan - Nepal (Nov.-Mitte Dez. 2017)
Einige Länder werden wir zweimal durchqueren, dabei aber nach Möglichkeit unterschiedliche Routen befahren. Das gilt auch für Myanmar, ein Land, in dem buchstäblich alles Gold ist, was glänzt. Unsere erste Passage wird durch den Norden des Landes verlaufen und damit auch die kürzere von ca. einer Woche sein. Wir werden auf bisher mit Reisemobilen noch nicht gefahrenen Routen Myanmars unterwegs sein. Gegenwärtig ist noch offen, welche weiteren Grenzen neben Moreh nach Indien von Myanmar geöffnet werden. Wir hoffen, direkt ins indische Assam einreisen zu dürfen. Assam stellt einen relativ sanften Einstieg in das riesige 1,3-Milliardeneinwohnerland Indien dar. Im Gegensatz zu vielen übrigen indischen Regionen ist der Verkehr hier nicht ganz so verrückt. Die Bewohner des nordöstlichen Indiens haben eine andere Mentalität. Assam steht für die größten zusammenhängenden Teeplantagen der Welt, zahlreiche Nationalparks und grenzt an das riesige Brahmaputratal an. Ein Ausflug ins nördliche Arunachal Pradesh wird uns auf das nächste Land einstimmen. Der kleine Himalayastaat Bhutan wurde von uns das erste Mal 2013 bereist und stellte einen der Höhepunkte der Reise dar. Das einstige Königreich wollen wir von Ost nach West durchqueren und werden dabei aus dem Genießen nicht mehr herauskommen. Wir sind auf einer atemberaubenden Streckenführung durch das bhutanische Hochgebirge unterwegs und staunen über abwechselnde Klimazonen mit Kakteenhainen in den Tälern und gefrorenen Wasserfällen auf den Pässen, malerisch gelegene saubere Dörfer und Bergklöster und sehr freundliche glückliche Menschen. Kurz tauchen wir in den indischen Alltag ein – über den Bundesstaat Westbengal erreichen wir das benachbarte Nepal. Wenn auch dichter besiedelt und weitaus ärmer als der östliche Nachbar Bhutan, wird es trotzdem zu vielen erholsamen und genussvollen Momenten kommen, da an vielen Tagen die Räder unserer Fahrzeuge still stehen. Bei einer Safari im Chitwan Nationalpark erleben wir das Panzernashorn, Elefanten und weitere Wildtiere – mit unverschämtem Glück sehen wir sogar den bengalischen Tiger. Eine abenteuerliche Bergstrecke mit recht wildem Verkehr führt uns in das Kathmandu-Tal. Vieles ist nach dem großen Erdbeben wieder aufgebaut, die Spuren der Erschütterungen werden wir noch sehen. Mehrere Tage verweilen wir in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu und dem benachbarten Bhaktapur. Von hier aus können wir auch zu einem Rundflug um den Mount Everest starten. Wanderungen rund um das Trekkingmekka Pokhara mit atemberaubenden Blicken auf das Annapurna-Massiv oder einfach nur Ausspannen in dem milden Klima im Zentrum Nepals – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit im Westen Nepals zu genießen.

Indien (Mitte Dezember bis Mitte Februar)
Mit dem Übertritt der nepalesisch-indischen Grenze startet ein neuer Abschnitt der Reise. Kein Reiseland lässt sich mit Indien vergleichen. In Worten kaum zu fassen ist, was wir in den nächsten zwei intensiven Monaten auf und neben den Straßen erleben werden. Es ist die erste ernsthafte und generell eine der größten Herausforderungen an unsere Geduld und insbesondere an unsere Fahrkünste. Archaische Transportformen kollidieren mit der neuen Mobilität. Tiere, Linksverkehr, zwei- drei- und vielrädrige Fahrzeuge und Inder mit unzähligen Leben ausgestattet, garantieren das ultimative Fahrerlebnis unseres Planeten. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich sind wohl nirgendwo sonst auf der Erde so extrem und stark, wie im Subkontinent. Mental Schwache sollen besser über Indien hinwegfliegen. Die Organisatoren werden hier stark gefordert und alles geben, um das Reisen in dieser völlig anderen Welt so angenehm wie möglich zu machen.

Der Nordwesten
Nirgendwo sonst auf dem riesigen Subkontinent ist die Bevölkerungsdichte so groß und der Verkehr so wild. Die Fahrt durch die Zuckerrohrebene ist ein harter Test für die Reisemobilbesatzung. Im Norden liegen die klassischen indischen Highlights Delhi, Agra mit dem wunderbaren Taj Mahal und Fort sowie der rosafarbenen Stadt Jaipur. In diesen Ballungsräumen ist der Verkehr gnadenlos – viele einheimische Fahrer verzichten auf Außenspiegel. Gerade zwei Fahrstunden entfernt liegt einer der größten Vogelnationalparks der Welt – Hunderttausende verschiedenster Zugvögeln kommen nach Bharatpur um hier zu überwintern. Für mehr als eine Woche wollen wir eine Rundreise durch das bunte und relativ dünn besiedelte westliche Rajastan über Pushkar, Bikaner mit legendärem Rattentempel bis in die Wüstenstadt Jaisalmer mit ihrer fantastischen Gebäudekunst, die blaue Stadt Jodhpur, Rankakpur und Udaipur unternehmen. Auch im Bundesstaat Gujarat drehen wir eine Runde bis in die weiße Wüste Dhordo, erleben unglaubliche Tempelstädte wie Bhuj und Somnatha und Palitana. In den Weiten der westindischen Wüsten und Steppen gehen wir einige Mal auf Safari und stehen oft unter dem freien Himmelszelt.

Der Süden
Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen wir uns Stück für Stück in den Süden vorarbeiten. Auf dem Weg nach Goa und Kerala unternehmen wir immer wieder Abstecher ins Landesinnere – der Jaintempel Ranakpur, die Höhlentempel von Ellora und Ajanta, die Ruinenstadt Mandu werden uns in tiefes Staunen versetzen. Der Besuch von Mumbai wird uns angenehm überraschen. Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten und sei es der Bahnhof Victoria Terminus oder einfach die städtische Wäscherei. In Mumbai ist alles ein Erlebnis. Der Bundesstaat Goa steht für eine christliche Bevölkerungsmehrheit und herrliche Stände und Küstenabschnitte, was sich nun bis zum Südzipfel des Landes durchzieht. Für einige Tage werden wir bei Meeresrauschen unter Palmen an der Arabischen See die Seele baumeln lassen und Kraft für den Weg in den Osten des Landes sammeln. Ausflüge mit Hausbooten durch die Backwaters, die farbenfrohen Tempelanlagen und das sattgrüne bergige Hinterland lassen auch in Kerala keine Langeweile aufkommen. Bei Ramewaram können wir Sri Lanka fast greifen – der große Inselstaat ist nur 50 Kilometer entfernt. Über die Tempelstadt Thanjavur und den alten südindischen Pilgerort Kanchipuram fahren wir nun stets gen Norden entlang des Golfs von Bengalen.

Der Osten
Die Geschäftsmetropole Chennai spült uns zurück in das pulsierende indische Leben, wir brauchen wieder viel Geduld, um durch den dichten Verkehr der boomenden Metropole zu kommen. Bis zu unserem nördlichsten Ziel – die Gangesstadt Varanasi, verlassen wir nördlich des Krishnaflusses die Küstenlinie, durchqueren die Alluri Sitaramaraju-Wälder und erreichen das im Bundesstaat Chhattisgarh gelegene Jagdalpur, dessen natürliche Umgebung mit seinen Wasserfällen im Kangertal uns verzaubern wird. Wir durchfahren den Bundesstaat Chhattisgarh von Süd nach Nord und erreichen schließlich Varanasi – die Pilgerstadt, welche wir so schnell nicht vergessen werden. Alte Menschen kommen zum Sterben, viele Pilger zum Bad im heiligen Ganges. Die Exkursion auf und entlang des Ganges bei Varanasi wird jedem nahe gehen. Die eindrucksvollen Tempelanlagen um Bodgaya stehen für den Platz der Erleuchtung Buddhas. Mit dem Erreichen der einstigen Koloniehauptstadt Kalkutta findet unsere unglaubliche Indienrundreise ein vorläufiges Ende

Bangladesch, Ostindien und Myanmar (Mitte Februar – Ende März)
Wer Indien mit dem eigenen Fahrzeug umrundet hat, braucht sich vor nichts mehr zu fürchten – auch nicht vor Bangladesch! Über Jessore und das riesige Gangesdelta erreichen wir Dhaka. Beim Fahren durch die Straßen der Hauptstadt fühlen wir uns um 100 Jahre rückversetzt. Hunderttausende Rikschas und Handkarren prägen das Straßenbild – es geht abenteuerlich und unglaublich langsam zu. Einige Tage schenken wir den aufregenden Städten Dhaka und Chittagong, bevor wir über Landstraßen bis Cox Basar, dem längsten Strand Asiens, reisen. Die Fahrten über das Land zu den ethnischen Minderheiten im sattgrünen Hügelland des Grenzgebiets zu Myanmar nach Rangamati lassen uns staunen. Es ist sauber, Plastikmüll längst verboten. Über Comilla und Sylhet verlassen wir Bangladesch, erreichen ein letztes Mal Indien. Hier im Bundesstaat Meghalaya werden wir unsere Gefährte nahe der fantastischen Wasserfalllandschaft der Khasi-Berge des Cherrapunji-Nationalpark platzieren. Die autonomen Gebiete Nagaland und Manipur mit eigenen Grenzen führen uns nach Moreh, der Grenzstation nach Myanmar. Nun sind wir knapp drei Wochen im Land der Pagoden unterwegs. Der Westen des Landes ist mittlerweile einigermaßen erschlossen, das Fahren über die halsbrecherischen Brücken und Pässe entfällt. Einmal den Sonnenaufgang in der Ebene von Bagan mit Blick auf Tausende Pagoden erleben, ist ein unvergesslicher Moment. Mandalay ist das religiöse Zentrum Myanmars und lädt uns ein, uralte Tempelanlagen und Pilgerstädten zu besuchen. Eine unvergessliche Zeit werden wir auf dem Inle-See verbringen und das Leben der einheimischen Menschen auf den Inseln bewundern. Yangon ist immer noch die wichtigste und größte Stadt des Landes. Die Hauptstupa der Shwedagonpagode ist mit über 60 Tonnen Gold belegt, die gesamte Tempelanlage mit ihren unzähligen goldenen Stupas versetzt uns in eine andere Welt. Neben all dem Gold ist das Lächeln der Menschen eine der herausragenden Erfahrungen in Myanmar. Über die Friendshipbrücke bei Mae Sot verlassen wir das liebgewonnene Myanmar.

Nordthailand, Laos (Ende März bis Mitte April)
Angenehmes, fast westliches Reisen auf breiten guten Straßen mit asiatischen Campingmöglichkeiten lässt uns Nordthailand genießen. Die touristisch erschlossene Stadt Chiang Mai hat das ganze Paket thailändischer Highlights. Eindrucksvolle Wats und prunkvolle Paläste, leckere asiatische Küchenkünste, unzählige Wellnessoasen und ein fast so bewegtes Nachtleben wie Bangkok. Beschaulicher geht es in der schönen Stadt Chiang Rai zu. Nach dem Besuch des historischen Königreiches von Sukhothai reisen wir entlang des Mekong bis zur laotischen Grenze. Im kleinen Dschungelstaat Laos lassen wir uns vom Flair des Mekong und der dichten Urwaldvegetation verzaubern. Laos ist das Land der Schmetterlinge und Orchideen. Nur eine Tagesetappe entfernt von der Hauptstadt Vientianne liegt die Karstberglandschaft bei Vang Vieng mit herrlicher Bademöglichkeit. Über abenteuerliche Passstraßen gelangen wir in die Ebene der Steinkrüge bei Phonsavan. Die alte Königsstadt Luang Prabang ist sicherlich das Highlight unserer Fahrt durch Laos. Die grüne Stadt ist touristisch gut erschlossen und bietet in ihrer Umgebung eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten zu paradiesisch schönen Plätzen. Wandern und Schwimmen in den Becken der Dschungelfälle oder Bootsausflüge auf dem Mekong lassen wir uns nicht entgehen. Im Norden Laos stoßen wir auf touristisch noch unberührte Gebiete.

Vietnam und Kambodscha (Mitte April bis Anfang Mai)
Ein krasser Gegensatz zu kleinen Dschungelstaat ist das von Menschenhand sichtbar gestaltete Vietnam. Die geschaffene Reisterrassenlandschaft eingebettet in besondere Karstbergformationen und Küstenlandschaften macht die Fahrt durch den Norden Vietnams zum Erlebnis. Das breite Lächeln der Muong-Minderheiten ist ansteckend. Mit guter Laune verweilen wir einige Tage in Hanoi und der Bucht von Halong. Wir reisen von Nord nach Süd entlang der Küstenlinie und lassen uns gerne zu Stopps an Badestränden und zu Ausflügen ins Hinterland aufhalten. Ein Spaziergang bei milden Abendtemperaturen durch die mit Laternen geschmückten alten Gassen von Hoi An – so fühlt sich indochinesisches Reiseglück an. Waren es in Hanoi schon viele Zweiräder, dann nehmen auf der südlichen Ho Chi Min-Straße diese immer mehr zu. Das einstige Saigon und heutige Ho Chi Min Stadt ist von Millionen von Zweirädern förmlich überflutet. Was für eine Stadt mit tiefer Geschichte und noch mehr Gegenwart. Der Puls Vietnams schlägt hier. Mit großer Gelassenheit nach über 35.000 Kilometern Strecke seit Start in Riga steuern wir unsere Reisemobile durch das Gewusel von Millionen Zweirädern bis zu den schwimmenden Märkten im Mekongdelta. Spätestens ab jetzt sind wir im subtropischen Klimagürtel – erst am Äquator wird es wieder spürbar abkühlen. Nur eine Tagesetappe entfernt liegt Phom Penh, Kambodschas Hauptstadt. Wir nächtigen am Ostufer des Mekong und lernen die jüngste Geschichte der Khmer und den Charme der Stadt kennen. Zwei Tage werden wir das im kambodschanischen Dschungel gelegene Ankor Wat auf uns wirken lassen. Es ist eine der beeindruckendsten Tempelanlagen unserer Erde und das Wahrzeichen für die Kultur der Khmer.

Südthailand, Malaysia und Singapur (Anfang bis Ende Mai)
Nach dem wilden Verkehr des östlichen Indochinas können wir erst mal durchatmen. Von Thailand bis Borneo ist der Verkehr gesittet – die Straßenverhältnisse gut. Überquellende lebendige Märkte mit den besten Gewürzen des Globus, eindrucksvolle Paläste und Tempel und ein höchst unterhaltsames Nachtleben mit den stets lächelnden Asiaten stehen für Thailands Hauptstadt Bangkok, in dessen Herz wir unsere Reisemobile parken. Auf dem Weg in den Süden greift Thailand tief in die Trickkiste. Schwimmende Märkte, geheimnisvolle Wats, Nationalparks mit wilden Tieren und paradiesischen Bademöglichkeiten in smaragdgrünen Gewässern und Wasserfällen lassen die Strecke gen Süden zu den bekannten Stränden bei Kaolak und Krabi wie im Rausch vergehen. Palmen, Sandstrände, warmes Wasser vor eindrucksvoller Kulisse der einmaligen südthailändischen Küstenlandschaften – und mitten drin sind wir mit unseren Reisemobilen, welche tatsächlich die gesamte Strecke bis ins Paradies gefahren sind. Die Insel Penang ist erstens Ziel in Malaysia – wir lassen uns von bunten Schmetterlingen und den köstlichsten tropischen Früchten, die auf Penang wie in einem Garten Eden wachsen, gerne verführen. Malaysia kennt nicht nur feuchtwarmes, äquatoriales Klima. Bald genießen wir die frische Luft der Cameron Highlands. Wir wandern durch ewig feuchtkühle Mooswälder und balancieren in schwindelerregender Höhe auf dem Skywalk durch die Baumwipfel des Urwalds. Per Kanu fahren wir tief in den malaiischen Dschungel um in von Wasserfällen und Stromschnellen geschaffenen Becken zu schwimmen. Die schicke Hauptstadt des Landes, Kuala Lumpur, zeigt uns das moderne muslimische und tolerante Malaysia. Über das alte Melaka erreichen wir den Südzipfel des malaysischen Kernlandes und statten dabei dem hochmodernen Singapur einen Besuch abstatten.

Borneo und Indonesisches Archipel (Juni und Juli)
Borneo soll Sprungbrett für den krönenden letzten Abschnitt unserer unglaublichen Reise sein: Die Fahrt durch den Sundabogen – das indonesische Inselarchipel. Per Charterfähre wollen wir nach Kuching auf die Insel Borneo übersetzen. Für eine Woche sind wir im malaiischen Teil Borneos und dem Sultanat Brunei unterwegs. Über den Landweg erreichen wir Kalimantan, den indonesischen Teil. Von der Hafenstadt Pontianak aus wechseln wir auf den Sundabogen. Wir behalten uns vor, neben der geplanten Option über Borneo nach Kalimantan/ Indonesien, alternativ über das malaiische Kernland nach Sumatra/Indonesien einzureisen. Sicherheit, zu Verfügung stehende Fähren und administrative Vorgaben entscheiden erst Monate oder vielleicht Wochen vor der Ankunft über den Einreiseweg nach Indonesien. Die großen indonesischen Inseln verlangen den Fahrern noch einmal alles ab. Enge kurvenreiche Straßen entlang der Küsten und in den Bergen sowie jede Menge halsbrecherisch gesteuerte und völlig überbesetzte einheimische ein- und zweispurige Fahrzeuge sind besonders in Jawa und Flores an der Tagesordnung. Einmal am Rande des Bromo stehen, in die brodelnde Hölle und auf die dampfenden schwarzen Dünen blicken oder am Abend vom vulkanischen Hochplateau das Lichtermeer des pulsierenden Surabaya – das Leben als Fernreisemobilist ist jetzt wahrhaftig wie ein Tanz auf dem Vulkan. Die Fahrt über die bevölkerungsreichste Insel Jawa führt uns zur kolossalen Pyramide Borobudur, der größten buddhistischen Tempelanlage Indonesiens. Mit kurzen Fährpassagen erreichen wir die Sundainseln Bali und Lombok. Das überwiegend buddhistische und touristisch erschlossene Bali und das muslimische Lombok lädt ein zum Erholen an schönen Stränden. Statt per Flieger und mit Surfboard sind wir mit unserem Reisemobil und Klappstühlen im Urlaubsparadies angekommen. Zwischen Bali und Lombok liegt die Wetterscheide. Das Klima ist ab nun nicht mehr subtropisch sondern trocken. Nach zwei Stunden Fährfahrt nehmen wir ein neues Island unter unsere Pneus – wir rollen auf Sumbawa, der Insel des Bambus und der Wasserbüffelwettkämpfe. Besonders Mutige können hier einen heißen Ritt mit einem Büffelgespann durchs Schlammfeld hinlegen. Eine mehrstündige Überfahrt bringt uns nach Flores und vor die Gestade von Rinca und Komodo. Beide Inseln beherbergen mit den fleischfressenden Komodowaranen die größten Echsen der Welt. Wer sich nicht anknabbern lässt, kann die Reise über die wohl schönste Sundainsel Flores fortsetzen. Urtümliche Stammesdörfer, farbige Vulkanseen, Traumbuchten mit fantastischen Schnorchelmöglichkeiten und spektakuläre Straßenführungen – Flores brennt kurz vor dem Ende Asiens ein Erlebnisfeuerwerk ab. Knapp einen Tag sind wir an Deck der letzten innerindonesischen Fähre, die uns über die Wetarpassage bis Westtimor bringt. Im Inselinneren verlassen wir Indonesien und reisen in den letzten asiatischen Staat, Timor Leste ein. Tage, vielleicht zwei Wochen werden wir unsere Autos schrubben und wienern, außen und innen, oben und unten von Insekten, Blättern, Grund, Sand, Staub und Schmiere befreien, bis ein weißer Stoffhandschuh des australischen Quarantäneoffiziers beim Gleiten über den Unterboden auch weiß bleibt. Was sich schlimm und fast unmöglich anhört ist, gemeinsam durchstanden, eine echte Gaudi. Nach Wahl kann per Personenfähre oder Flieger nach Darwin gereist werden. Auf dem Roten Kontinent wird ein ganz neues Reisekapitel aufgeschlagen – das wohl Spannendste unseres Lebens liegt mit der Ankunft in Australien gerade hinter uns. Wir sind im australischen Frühling und Sommer unterwegs und frei in der Wahl unserer Reisegebiete. Auf dem 5. Kontinent bewegen wir uns nach der Erledigung der Zollformalitäten ohne konkrete Routenvorgaben. Selbstverständlich geben wir genügend Vorschläge zu möglichen Routen in Australien. Von Perth, oder den großen Ostküstenhäfen haben Sie die Möglichkeit, nach Hause oder weiter in einen anderen Kontinent zu verschiffen.

Besondere Hinweise
Während der Reise werden sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die durchaus Einfluss auf den Verlauf und Länge der Tour haben können. Da wir kein Himmelfahrtskommando sind, werden wir genau abwägen, was Gesellschaft, Politik und Wetter erlauben. Der Ausfall eines oder mehrerer Reiseländer und eine damit verbundene erhebliche Routenänderung ist nicht auszuschließen. So kann sich diese Reise um mehrere Wochen verlängern

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